Im Jahr 536 verdunkelt sich der Himmel. Die Temperaturen sinken, Ernten fallen aus, Hunger und Verzweiflung breiten sich aus. Von den Ufern der Havel im Norden bis nach Rom, Konstantinopel, Persien und China kämpfen Menschen um ihr Überleben – ohne zu wissen, dass sie Teil einer Katastrophe sind, welche die ganze Welt betrifft.
Fast fünfzehn Jahrhunderte später beginnt in Berlin mit einem DNA-Test die Spurensuche nach der eigenen Herkunft. Was als persönliche Reise zu den Wurzeln anfängt, führt zurück in das Jahr, in dem die Welt ihren Atem anzuhalten schien.
Was bleibt von einer Katastrophe, die längst vergangen scheint?
Eine Geschichte über Dunkelheit und Hoffnung, über Menschen, die nicht wissen können, was vor ihnen liegt – und über die Frage, wie viel Vergangenheit in uns weiterlebt.